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Daten & Fakten

Triops granarius: großer Triops links: Weibchen; großer Triops rechts: MännchenTriops granarius granarius ist die am weitesten verbreitete Unterart der Gattung Triops granarius.
Sie kommt hauptsächlich in Asien vor. Besonders hoch ist das Vorkommen in Japan. Aber auch in kleinen Teilen Europas (hauptsächlich Italien) und Nordostafrikas ist sie Männchenanzutreffen. In diesen Gegenden ist es recht warm, daher lebt Triops granarius granarius bei Temperaturen von 22-26°C.
Insgesamt reicht die Färbung des Carapax dieser Unterart von dunkelbraun-gesprenkelt bis hellbeige. Die Beine besitzen häufig einen leicht rötlichen Ton. Männchen sind generell etwas heller als Weibchen.
Bei den Farben recht unscheinbar, hat Triops granarius granariusWeibchen jedoch einige interessante anatomische Auffälligkeiten. Weibchen und Männchen besitzen einen äußerst dicken und langen Schwanzteil, der natürlich wie immer bei Viele große Blattbeinchenden Männchen noch stärker ausgeprägt ist. Der Carapax bleibt etwas kleiner, was bei den Männchen noch stärker zur Geltung kommt. An der Unterseite befinden sich äußerst viele und große Blattbeinchen. Diese sind wie bei Triops cancriformis (eigentlich sogar noch stärker!) zum Schwanzteil hin sehr weit nach außen gestellt. Es entsteht stärker denn je der Eindruck eines Teppichs unter Wasser, wenn Weibchen beim Vergraben der Eierder Triops mit der Unterseite nach oben schwimmt.
Der lange und kräftige Schwanz, der relativ kleine Carapax und die großen Blattbeinchen machen Triops granarius granarius zum schnellsten und wendigsten Schwimmer unter den Triops.
Triops granarius bei der PaarungDiesen Vorteil gegenüber anderen Triopsarten spielt Triops granarius granarius oft und gerne aus. Er ist vor allem in jungen Tagen ausgesprochen aktiv und agil, frisst auch sehr viel von allem, was man ihm anbietet. Dabei tritt kaum Kannibalismus auf. Außerdem weist er ein schnelles Wachstum auf. Dementsprechend ist die Lebenserwartung eher bescheiden: Mit mehr als 50 Tagen sollte man nicht rechnen.
Bei Triops granarius granarius hat man eine gute Chance, mal ein Männchen und Paarungen zu beobachten: Die Hälfte aller geschlüpften Tiere ist männlich. Und das aus gutem Grund: Weibchen können zwar auch ohne Männchen Eier legen, doch sind diese unbefruchtet. Nur mit Männchen können sie schlupffähige Eier legen.


Quellen