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Daten & Fakten

Triops longicaudatus: Amerikas weitverbreitester SchildkrebsTriops longicaudatus (LECONTE, 1846; lat. longus – lang, cauda – der Schwanz: langschwänziger Triops) lebt in Nord- und Südamerika.
Diese Art ist eine der „jüngeren“ Triopsarten, wobei „jünger“ natürlich relativ ist: Auch Triops longicaudatus dürfte schon mindestens 100 Millionen Jahre auf dem Buckel haben. Aber im Gegensatz zu Triops cancriformis, welcher schon 220 Millionen Jahre alt ist, ist Triops longicaudatus noch ein Baby.
Die Art ist wahrscheinlich eine Mischart aus Triops newberryi und Triops granarius, welche sich vor langer Zeit gekreuzt haben, als die Kontinente der Erde noch näher beisammen lagen.
Triops longicaudatus: VerbeitungTriops longicaudatus ist die am häufigsten im Handel angebotene Art aller Triopsarten. Da sie schon vor etwa 100 Jahren aus der Natur entnommen und sie zu Tausenden in Labors nachgezüchtet wurde, wird sie zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten. Viele Spielzeughersteller nutzen dies aus, und so kommen in ihre Sets immer Triops longicaudatus.
Triops longicaudatus - Biologie spielend lernenAuch ein Grund für den Erfolg dieser Art ist die gute Züchtbarkeit. Triops longicaudatus besitzt eine hohe Temperaturtoleranz von 18 bis über 30°C. Außerdem verträgt er hohe Schwankungen gut. Daher ist ein Erfolg bei der Aufzucht von Triops longicaudatus sehr wahrscheinlich. Dennoch: Will man, dass sich die Tiere wirklich wohl fühlen, sollte man mit der Temperatur nicht unter 22°C gehen.
Triops longicaudatus steht nicht unter Naturschutz. Vor allem in den USA ist er sehr häufig in Halbwüstengebieten anzutreffen, die einen aTriops longicaudatus longicaudatususgezeichneten Lebensraum für ihn bieten.
Die Art besitzt nur zwei Unterarten: Triops longicaudatus longicaudatus und Triops longicaudatus intermedius, wobei die zweite Art vom Aussehen her kaum von der ersten zu unterscheiden ist.
Allgemein ist Triops longicaudatus (zumindest die im Handel angebotene Form) hermaphroditistisch, was bedeutet, dass sich wenig bis gar keine Männchen entwickeln. Dennoch gibt es auch einige gonochoristische Stämme von Triops longicaudatus, die aber seltener und dementsprechend teurer sind.




Quellen